Sonstiges


Sie werden wahrscheinlich eine Maschine in meiner Liste vermissen und zwar den elektrischen Handhobel.

Auch wenn ich mir den Zorn vieler Heimwerker und vor allen Dingen vieler Firmen zuziehe, die dieses Elektrowerkzeug lieben und verkaufen, möchte ich nicht versäumen hier aus meiner Sicht einige Anmerkungen zum Elektrohobel zu machen.

In meinen Kursen habe ich einmal an die Besitzer eines Elektrohobels folgende Frage gestellt:

Wobei haben Sie den Elektrohobel schon mal eingesetzt?

Hier die zwei häufigsten Antworten:
  • Beim Abhobeln von Türen (mit teilweise verheerenden Folgen: Ausrisse am Kopfende der Türe oder völlig schräg verlaufende Kante, weil der Hobel nicht richtig geführt wurde).
  • Um Balken glatt zu hobeln (bei einer Hobelsohlenbreite von meist nur 80 mm kein leichtes Unterfangen).

Wenn die Freunde des Elektrohobels einmal ehrlich sind, ist er für solche Arbeiten eigentlich überhaupt nicht geeignet. Für einen Bauschreiner der Holzfenster einsetzen muss, ist er hingegen ein unverzichtbares Werkzeug. Aber wer ist schon von den Heimwerkern ein professioneller Bauschreiner?

Hier also mein Rat:
Das Ablängen von Türen, wie es nach der Verlegung von Parkett oder Laminat meist nötig ist, machen Sie am besten mit einer Handkreissäge mit passender Führungsschiene aus Metall (s. Bild rechts). Schneller und sauberer gehts wirklich nimmer! Und wenn Sie öfter rohe Hölzer und Balken hobeln müssen, dann schaffen Sie sich gleich eine stationäre Hobelmaschine an (Infos dazu in meinem
„Handbuch Stationärmaschinen - Band 1“). Sparen Sie sich ansonsten das Geld für wichtigere Maschinen oder Zubehör!