Spannwerkzeuge


Neben gutem Handwerkzeug gehört auch eine Auswahl an Zwingen zur Grundausstattung. Besonders empfehlenswert sind die Klemmzwingen aus Holz, denn sie hinterlassen wegen Ihrer Korkauflagen keine Druckstellen auf dem Werkstück und der Anpressdruck reicht für die meisten Arbeiten völlig aus. Wollen Sie aber z. B. Leimholz selbst herstellen, müssen Sie wegen ihres wesentlich höheren Anpressdrucks Schraubzwingen verwenden. Zum Schutz der Holzoberfläche benutzt man beim Zusammenpressen immer sogenannte Zulagen aus Restholz.

Anstelle von Zwingen können auch Spanngurte (Ratschenzurrgurte) eingesetzt werden. Sie sind preiswerter und leichter als Zwingen, zudem lassen sie sich durch mehrere Gurte beliebig verlängern. Beim Zusammenleimen eines Rahmens beispielsweise reicht ein Spanngurt aus, um alle vier Eckpunkte mit einem gleichmäßig hohen Anpressdruck zu versehen.
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Eine solche üppige Zwingenwand mag auf den ersten Blick etwas übertrieben aussehen, aber die Erfahrung lehrt, dass man nie zu viel, sondern meistens zu wenig Zwingen hat. Sie müssen ja nicht gleich die ganze Wand auf einmal bestücken. Kalkulieren Sie aber ruhig etwas mehr Platz für den Zwingennachschub ein, den man sich ja auch zu diversen Anlässen schenken lassen kann. Wichtig für einen reibungslosen Zwingeneinsatz, ist aber eine übersichtliche Anordnung aller Spannwerkzeuge. Am besten hängen Sie sie auf Halteleisten aus Holz, die einfach an die Wand geschraubt werden.
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Aber auch ein mobiler fahrbarer Zwingenwagen ist eine sinnvolle Aufbewahrung, da Sie den Wagen immer dort hin fahren können, wo Sie gerade die Zwingen und das gesamte andere Zubehör zum Verleimen benötigen. Das spart nicht nur Nerven, sondern vor allem wertvolle Zeit beim Verleimen. Den Bauplan zum Zwingenwagen können Sie sich als PDF-Flipbook in der Bauplanliste anschauen.